| Navigation |
Die erste Hamburgische Sonnenfinsternisexpedition hatte bereits 1860 stattgefunden. Damals war George Rümker an die spanische Ostküste nach Castellon de la Plata gereist. Danach gab es lange Zeit keine weiteren Versuche, eine neue Expedition zusammenzustellen. Erst nach über 40 Jahren wurden unter Schorr wieder Initiativen ergriffen. Die mit der Expedition von 1905 beginnenden Reisen nahmen dann in den folgenden 30 Jahren einen besonderen Stellenwert in der Arbeit der Sternwarte ein. Doch obwohl diese Reisen mit erheblichem Aufwand verbunden waren und der Sternwarte einen beträchtlichen Zugewinn an Instrumenten und technischem Knowhow brachten, so zurückhaltend wurden die wissenschaftlichen Ergebnisse der Expeditionen ausgewertet und veröffentlicht. Selbst an der Sternwarte verblaßte das Wissen über diese Arbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg sehr schnell.

Die Sonnenfinsternis vom 30. August 1905 war weltweit ein Aufsehen erregendes Ereignis, denn mit Beginn der astrophysikalischen Forschung stellte die Sonne ein Hauptforschungsgebiet dar. Über die Sonne war zu dieser Zeit noch relativ wenig bekannt. Da die Kernphysik in den Kinderschuhen steckte, war über den Mechanismus, wie die Energie der Sonne erzeugt noch nichts bekannt. Folglich waren die Theorien über die Natur der Korona, der Chromo- und der Photosphäre sehr unzureichend und Sonnenflecken und Protuberanzen stellten ungelöste Probleme dar. Bei der Finsternis von 1905 kam der glückliche Umstand hinzu, daß sie von vielen verhältnismäßig leicht zugänglichen Orten der Erde beobachtet werden konnte. Die Zone der Totalität erstreckte sich vom Winnipeg-See in Kanada, über Labrador, den Atlantik, Spanien, die Balearen, Algerien, Tunesien, Ägypten bis nach Saudi Arabien. Von vielen großen Observatorien wurden Expeditionen entsandt, so kam es daß auch die Hamburger Sternwarte Interesse an einer eigenen Reise hatte. Von der Göttinger Sternwarte unternahm Karl Schwarzschild eine Expedition auch nach Algerien. Der Hamburger Expeditionsstandort sollte der kleine Ort Souk-Ahras in Nord-Algerien werden. Schwarzschild reiste ins knapp 85 km entfernte Guelma.
In Hamburg existierten damals keine Instrumente zur Sonnenbeobachtung, so daß diese neu beschafft werden mußten. Die Aufgabe, Mittel für den Kauf von Spezialteleskopen zu beschaffen, schien Schorr wohl relativ leicht gefallen sein, denn der Bau der Hamburger Sternwarte in Bergedorf stand kurz vor der Bewilligung und Schorr hatte zur Abdeckung von Finanzierungslücken eine Reihe einflußreicher Kaufleute besucht, um sie um Unterstützung zu bitten. Ihm waren daher die vielen Geldquellen wohl bekannt. Von der Kellinghusen-Stiftung, der Jänisch-Stiftung und von Eduard Lippert hatte er sehr bald 5.000 Mark zusammen, vom Hamburger Senat weitere 10.000 Mark.
Von diesen Geldern wurden neben den Reisekosten zwei größere Instrumente finanziert. Das eine war ein Fernrohr mit einem Objektiv von 16 cm Durchmesser und einer Brennweite von 20 m. Es lag horizontal auf gemauerten Pfeilern am Boden und über einen beweglichen Spiegel, einen Coelostaten, wurde das Sonnenlicht hineingespiegelt. Am anderen Ende konnten Kassetten für Photoplatten bis zu einer Größe von 70 x 80 cm (!) eingesetzt werden. Der Coelostat für dieses Instrument wurde in Dublin bei der angesehenen Firma von Howard Grubb gekauft, und von Zeiss in Jena stammte das Objektiv. Der Fernrohrtubus bestand aus 10 Holzrahmen im Abstand von 2 m, über die ein lichtundurchlässiges Ledertuch gespannt war. Dieses sog. 20 m-Rohr" sollte zur Untersuchung der inneren Korona und der Protuberanzen eingesetzt werden. Das zweite neue Instrument war ein Teleskop zur Planetensuche innerhalb der Bahn des Merkurs. Es wurde ebenfalls bei Zeiss gekauft und bestand aus zwei gegeneinander ein wenig geneigten Fernrohren. Mit diesem Doppeläquatorial" konnte der östliche und der westliche Rand der Sonne gleichzeitig aufgenommen werden. Auch dieses Teleskop wurden mit Kassetten für Photoplatten von 50 x 50 cm ausgerüstet. Auf der Nachführachse waren Halterungen für kleinere Kameras zur Untersuchung der äußeren Korona montiert. Vor eine dieser Kameras wurde zusätzlich ein Gitter montiert, das das Licht der Sonnen-Korona in ein Spektrum aufspalten konnte.
Als die Instrumente Mitte Juli in Hamburg eintrafen, wurden sie zunächst im Garten der Sternwarte am Millerntor probeweise aufgestellt. Der kleine Garten war mit den vielen Geräten restlos gefüllt.

Unter den Instrumenten befand sich auch ein damals exotisches Gerät: Eine
lichtempfindliche Selenzelle, die erst wenige Jahre vorher entwickelt worden
war und nun von dem Berliner Ingenieur Ruhmer vertrieben wurde.

Alle diese Gerätschaften
wurden in 130 Kisten verpackt. Da unklar war, ob in Algerien auch mit einer
ausreichenden Ernährung zu rechnen war, wurde beim Hamburger Lebensmittel-Grossisten
Harder & DeVoss eine Kiste bestellt, in die u.a. Szegedinger Gulasch,
Brühkartoffeln mit Rindfleisch, Irish Stew oder Erbsen mit Speck"
gepackt wurde. Für den amüsanteren Teil der Reise ließ Schorr
sich von der Firma Henry Cauderay die Kiste Nr. 128 packen, Inhalt: 12 Flaschen
Dewars Scotch Whisky. Den kostenlosen Transport der Kisten übernahm die
Deutsche Levante Linie. Auf dem gleichen Schiff, der Pera", fuhren
auch die drei Teilnehmer der Expedition mit: Schorr, Schwassmann und der Observatoriumsgehülfe"
Beyermann - allerdings nicht kostenlos. Begleitet wurde die Hamburger Expedition
von Prof. Knopf aus Jena, der privat an der Expedition teilnehmen wollte.
Am 3.August schiffte sich die Expedition der Hamburger Sternwarte auf der Pera ein und erreichte am 15. August Tunis. Die Levante Linie hat gut daran getan, die drei nicht kostenlos zu befördern, denn aus den Spesenrechnungen war zu entnehmen, daß nicht zu knapp konsumiert wurde. Allein auf der Hinfahrt über 38 Flaschen Wein, 13 Flaschen Sekt, 38 Glas Bier sowie verschiedene Ports, Sherrys, Grogs, Whiskys. Schorr war begeistert:
| Um 8 Uhr morgens verließen wir mit dem Ausdruck des besten Dankes an Kapitän Hinrichs und seine Offiziere, die uns den Aufenthalt an Bord zu einem äußerst angenehmen gestaltet hatten, die Pera." |
In Tunis wurden die Kisten auf die Eisenbahn verladen; die algerische Bahngesellschaft hatte der Expedition Sonderbedingungen eingeräumt.
| Gewisse Besorgnis hatte der Transport des 20m langen Fernrohrs veranlaßt, weil man angenommen hatte, daß dasselbe als ganzes weiterbefördert werden sollte, und dieser Fall bei den scharfen Kurven der Bahnstrecke, namentlich in den Tunnels, besondere Schwierigkeiten veranlaßt hätte; um so größer war die Beruhigung, als es sich herausstellte, daß das lange Fernrohr auseinandergenommen und in wenigen Kisten von mäßigem Umfange verpackt sei." |
Das Gelände in Souk-Ahras, auf dem die Instrumente errichtet wurden, muß nach dem Geschmack Schorrs gewesen sein, denn es lag in 762 m Höhe und es war nicht ganz so heiß wie unten bei Schwarzschild in Guelma, und es war umgeben von Weinbergen. Für die Bewachung der Anlage wurden 15 Mann der algerischen Armee abgestellt. Bis zum 25. August waren alle Instrumente aufgestellt und es sollte mit den Einstellungen, Regulierungen und Fokussierarbeiten begonnen werden. Doch dann änderte sich das Wetter:
| Am Nachmittag ballten sich schwere Wolken am Himmel, und mit riesiger Geschwindigkeit entlud sich ein außerordentlich heftiges Gewitter mit starken Regenfällen und Hagelschauern, das auch auf der Station einigen Schaden anrichtete. Kaum war dieser beseitigt, als am Nachmittag des 26.August abermals ein schweres Gewitter auftrat und die eben beendigten Wiederherstellungen von neuem beginnen mußten. Am 27. August war der Himmel wieder ganz wolkenlos und wir hofften, daß wir nunmehr vor neuen Gewitterschäden bewahrt bleiben würden und die darauf folgende Nacht zur Fokussierung der verschiedenen Fernrohre benutzen könnten. Doch wir hatten uns leider in unserer Hoffnung getäuscht, denn gegen 6½ Uhr abends zog abermals ein mehrere Stunden dauerndes heftiges Gewitter mit stürmischen Winden auf und nach Beendigung desselben erhielten wir in der Stadt die Meldung des Korporals der Wache, daß durch den Gewittersturm alles umgefallen sei". |
| Nach Empfang der Hiobsbotschaft eilten wir sofort, begleitet von Leutnant Monganne auf vom Gewitterregen durchweichten Wegen zu unserem Terrain, um den Schaden, soweit dies in der Dunkelheit möglich war, festzustellen. Glücklicherweise ergab sich, daß die Schreckensnachricht nicht in vollem Umfange zutraf; immerhin war der Schaden doch recht beträchtlich. Das große, rotweiße Zelt unter welchem alle kleineren Instrumente aufbewahrt waren, war durch den Gewittersturm umgefallen und hatte allen Inhalt unter sich begraben. Außerdem war bei dem Doppelaequatorial das Holzgestell für das Uhrwerk auf das Fernrohr gefallen und die das Uhrwerk mit dem Fernrohr verbindende eiserne Achse war krumm gebogen. Glücklicherweise war die Mehrzahl der kleineren Apparate intakt geblieben; die Verbiegung der eisernen Uhrwerksachse des Planetensuchers war der schlimmste Schaden, doch konnte derselbe durch einen geschickten Mechaniker in Souk-Ahras noch am folgenden Tage beseitigt werden. Der 28. und 29. August blieben glücklicherweise ganz klar, so daß man dem Finsternistage im wesentlichen gerüstet entgegensehen konnte." |

Dann kam der 30. August und der Mond begann sich vor die Sonne zu schieben.
| Der Moment des Totalitätsbeginnes rückte immer näher heran, jeder stand auf dem ihm zugewiesenen Posten. Ich selbst stand im Zelt am Kassettenende des 20m-Fernrohrs, umgeben von drei Herren, welche mir die großen und schweren Kassetten für die Platten 70 x 80 cm zureichen, bzw. abnehmen sollten, während ich selbst das Einsetzen und die Exposition besorgte. Dr. Schwassmann hatte, ebenfalls mit Unterstützung einiger Gehilfen, das Doppeläquatorial, sowie die an demselben befestigten Kameras zu bedienen. Professor Knopf wollte am Weberschen Photometer die Helligkeit der Korona bestimmen. Der Photograph aus Souk-Ahras, M. Bellison, übernahm die Bedienung der drei festaufgestellten Kameras, Herr stud. Deschle überwachte den Selen-Registrierapparat. Unser Gehilfe Beyermann sollte auf einem auf dem Boden ausgebreiteten großen Laken die fliegenden Schatten beobachten und deren Richtung feststellen, ferner die meteorologischen Ablesungen machen, sowie am Milli-Ampèremeter die Wiederstände der beiden aufgestellten Selenzellen bestimmen." ... |
| Immer schmaler wurde die Sichel und unsere Spannung steigerte sich aufs höchste. In der einen Hand den elektrischen Druckknopf zur Registrierung des Beginns der Totalität, in der anderen eine Schere, um im gleichen Moment den Faden zur Auslösung des Sekundenpendels zu zerschneiden, beobachtete ich das Fortschreiten des Mondes auf der Mattscheibe des 20m-Rohres, auf der die Sonne als eine Scheibe von 19 cm Durchmesser abgebildet wurde. Als die Sichel ganz klein geworden war, trat das als Perlenschnur" bekannte Phänomen ein, sie zerfiel scheinbar in mehrere Stücke, doch wenige Sekunden darauf, um 1h34m51.5s M.Z. Greenwich, verschwand auch die letzte Spur des Sonnenlichts und in diesem Momente bot sich mir auf der Mattscheibe ein Schauspiel dar, wie man es sich herrlicher kaum vorstellen kann. Die eine Hälfte des Mondrandes, hinter der eben die Sonnenscheibe verschwunden war, erschien umgeben von der intensiv leuchtenden himbeerfarbigen Sonnen-Chromosphäre, aus der hunderte von niedrigen Protuberanzen flammenartig emporzüngelten und fast genau an dem Punkte des letzten Sonnenlichtes erhob sich ein riesiges Protuberanzen-Gebiet, das etwa 2' hoch emporragte und gleichsam vom Sturm zur Seite geweht schien. Leider konnte ich diesem herrlichen Schauspiel, dessen Gesamteindruck durch eine Zeichnung wiederzugeben mir leider versagt ist, nur wenige Sekunden widmen, denn es galt auf den photographischen Aufnahmen der Korona auch dieses prachtvolle Protuberanzen-Gebiet festzuhalten. Die Aufnahmen folgten nun ganz programmgemäß, die erste währte 4 Sekunden, die zweite 20 Sekunden, die dritte 62 Sekunden. Während dieser letzten Aufnahme bot sich mir die Möglichkeit aus dem Zelt hinauszuspringen und die Erscheinung auch mit dem bloßen Auge zu betrachten. |

| Der Eindruck war überwältigend. Am graugrünlichen Himmel stand die tiefschwarze Mondscheibe, gleichmäßig rings umgeben von dem silberweißen Strahlenkranze der Korona, die äußerst intensiv leuchtete, dabei war das Licht derselben aber nicht glänzend, sondern vollkommen matt; aus ihr heraus schossen eine Reihe von grünlich-weißen Strahlen, die namentlich nach Süden hin bis zu einer Entfernung von 4 bis 5 Monddurchmessern verfolgt werden konnten. Von Sternen konnte ich nur die intensiv strahlende Venus erkennen. Wundervoll war auch die Färbung des Horizonts, an dem rings herum die prachtvollsten Dämmerungs-Erscheinungen sichtbar waren, die sich scharf gegen den dunklen Himmel abhoben. Die allgemeine Dunkelheit war nicht so groß, als ich erwartet hatte, es herrschte etwa die gleiche Helligkeit, wie zur Dämmerung ½ Stunde nach Sonnen-Untergang und die Zifferblätter sowie die Thermometerskalen konnten ohne künstliche Beleuchtung abgelesen werden. Der allgemeine Eindruck auf alle auf dem Terrain und in seiner Umgebung anwesenden Menschen war ein gewaltiger; während vor Beginn der Totalität zeitweilig recht laute Stimmen aus der Umgebung zu hören waren, herrschte jetzt lautlose Stille. Doch nur etwa 15 - 20 Sekunden durfte ich der direkten Beobachtung widmen und mußte dann in das Zelt zurückeilen, um die noch ausstehenden programmmäßigen photographischen Aufnahmen zu machen. Es gelang mir noch eine 4. und 5. Aufnahme von 37 und 6 Sekunden Expositionszeit. Bei der 6. Aufnahme erschien im selben Momente, als ich die Verschlußklappe des Objektivs öffnen wollte, 3m33 nach Beginn der Totalität, der erste Sonnenstrahl wieder und überflutete alles mit seinem Lichte, das herrliche Schauspiel war zu Ende; ein Freudenruf der versammelten Zuschauer begrüßte die wieder erscheinende Sonne. Freudestrahlend beglückwünschten wir uns gegenseitig und wurden von den Anwesenden beglückwünscht, daß wir diese großartige Naturerscheinung unter so herrlichen und außerordentlich günstigen Umständen hatten beobachten können. Kein Wölkchen, kein feiner Schleier hatte sich am Himmel gezeigt und die Luft hatte eine Durchsichtigkeit gehabt, wie wir sie uns in unseren nordischen Klimaten kaum vorstellen können." |

Auch an den anderen Instrumenten war mit Erfolg gearbeitet worden. Schwassmann erhielt 7 Aufnahmen, der algerische Fotograf 11 Aufnahmen, und auch die Selenanlage registrierte, wenn auch mit Mühe, die Finsternis. Ebenso erfolgreich war der Observatoriumsgehilfe Beyermann, der beim Eintritt der Finsternis sein Laken beobachtete:
| Die fliegenden Schatten" habe ich auf einem ausgebreiteten Persenning beobachtet, konnte aber von einer eigentlichen Fortbewegung nichts wahrnehmen. Sie machten vielmehr den Eindruck einer zusammenhängenden welligen Masse, welche nur die Wellen gegeneinander in der Richtung Nordost zu Südwest verschob. Die einzelnen Schattenwellen waren englaufende schmale Streifen. Die Dauer des Schattens war ungefähr eine halbe Minute. Mit dem Verschwinden der fliegenden Schatten trat völlige Dämmerung ein, welche aber einer Abenddämmerung sehr verschieden war. Der Himmel hatte mehr schmutzig grüne Farbe und wurde gegen den Horizont heller, gelblicher. Die Berge zeigten ungefähr die Farbe wie nach einem schweren Gewitter wenn die Sonne durch das abziehende schwarze Gewölk scheint." |
Bevor die Station jedoch wieder in ihre Kisten verschwinden konnte, mußten noch die riesigen Fotoplatten vor Ort in einem dunklen Raum des Weinbauhofes entwickelt werden. Da die Entwicklerbäder jedoch auf 15° bis 17° abgekühlt werden mußten, wurde mehrere Tage lang große Mengen Eis (70 kg) aus der Eisfabrik von Guelma nach Souk-Ahras gesandt und dann zur Farm transportiert.
Den Abschluß der Arbeiten machte ein Festessen im Grand Hotel d'Orient, wo die Hamburger Expedition untergekommen war. Für die erfolgreichen Astronomen aus dem Norden Deutschlands bereitete die Küche so exclusive Dinge wie Hors d'oeuvres à la Hambourgoise" und spezielle astronomische Leckereien. Zum Abschluß wurde Champagne Eclipse" gereicht, wovon mit Sicherheit noch eine zweite Flasche, eine dritte ... aufgemacht wurden.
Nach 3½ Wochen konnte dann die Rückfahrt angetreten werden. Von Tunis reiste Schwassmann nach Marseille und Knopf nach Palermo. Schorr und Beyermann schifften sich nach Malta ein, wo sie die Pera" der Levante-Linie auf ihrer Rückkehr von Odessa erwarteten. Die Pera" transportierte die Kisten zurück nach Hamburg. Schorr verließ Malta, nachdem alle Kisten verladen waren, in Richtung Syrakus, um in Italien Sternwarten zu besichtigen. Nur der Gehülfe" Beyermann fuhr mit der Pera" allein zurück nach Hamburg. Seine Zeit an Bord wird er ungestört genossen haben - darüber schweigen sich die verstaubten Akten aus.
|
1905
|
|||