Die Nachkriegszeit

 

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Die Hamburger Sternwarte hat die Folgen der Nazizeit relativ glimpflich überstanden. Es wurden keine Gebäude oder Instrumente beschädigt und auch der Personalstand konnte auf einem gleichmäßigen Niveau gehalten werden. Lediglich die Versorgungsprobleme hatten die Sternwarte in den letzten Kriegsjahren und zu Beginn der Nachkriegszeit in ein Kleingartengebiet verwandelt und jeder Quadratmeter Wohnraum war mit Leuten belegt, die ausgebombt oder obdachlos geworden waren.

Wenn auch die Währungsreform zu drastischen Personalentlassungen führte, so stabilisierte sich das wissenschaftliche Leben nach 1945 relativ schnell. Die Sternwarte, die seit 1939 fast ausschließlich „kriegswichtige" Arbeiten durchgeführt hatte, erinnerte sich schnell an die Blütezeiten in Bergedorf und bereits 1949 herrschte an allen Teleskopen reger Betrieb. Heckmann leitete nach wie vor die Sternwarte, wenn auch seine etwas despotische Herrschaft nicht nach jedermanns Geschmack war. Mit der Drucklegung konnten nun die, durch die Kriegsjahre verhinderten großen Kataloge des AGK2 und der Bergedorfer Spektraldurchmusterung endlich beendet werden.


„Die Überlebenden". Die Sternwartenbelegschaft am 22. Oktober 1948, die auch vor dem Krieg schon beschäftigt waren.

Von links: Hansen, Kox, Wolf, Wachmann, Schwaßmann, v.d. Heide, Schorr, Rühl, Larink, Imgart, Rohde, Dieckvoß


Vergl. die Aufnahme 22 Jahre früher

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