Das Gründungsdatum der Hamburger Sternwarte

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Am 31. Oktober 1833 beschloß die „Erbgesessene Bürgerschaft" auf Antrag des Senats, die Hamburger Sternwarte als Staatsinstitut zu übernehmen. Mehrere Zeitpunkte buhlen um das Privileg, als das Gründungsjahr der Hamburger Sternwarte zu gelten: Das Gesuch von Repsold, Hess und Reinke an den Senat zur Gründung eines öffentlichen Observatoriums (1820), die Bewilligung des Senates zum Bau der Sternwarte (1821), der Abschluß der Bauarbeiten (1825), der Beginn der astronomischen Tätigkeiten (1827), die Ernennung Rümkers zum ersten Direktor der Sternwarte (1828) oder die Ernennung der Sternwarte zum Staatsinstitut (1833). Offiziell feiert die heutige Sternwarte das letzte Datum.

Das heutige offizielle Jubiläumsdatum resultiert allerdings aus den Bemühungen der Sternwarte bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 ein „rundes" Feierdatum präsentieren zu können. Die bereits 1921 abgehaltene 100-Jahr-Feier wurde nun wiederholt. Da der 150-Jahr-Termin 1971 aus Mangel an Geschichtsbewußtsein verschlafen wurde ließ man sich 1983 erneut auf dieses Datum ein.

Der Bezug auf 1833 als Jubiläumsdatum ignoriert alle Verbindungen zu Johann Georg Repsold.

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