Die Schwierigkeit, Ibiza zu erreichen
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Am 18. Juli 1860 fand eine Sonnenfinsternis statt, zu der George Rümker reisen wollte. Ursprünglich war geplant, die Beobachtungen auf Ibiza (früher Iviça) durchzuführen. Die Anfahrt zu dieser Insel, heute per Flugzeug in knapp 3 Stunden zu erreichen, bereitete damals erhebliche Schwierigkeiten:
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Als ich am 7. Juli Abends in Paris ankam, traf ich verschiedene deutsche Astronomen und Gelehrte dort vor, welche die Absicht hatten, die Finsternis an der Ostküste Spaniens zu beobachten, und in deren Gesellschaft ich die Reise nach Marseille fortsetzte. In Marseille fanden wir die Astronomen der italienischen Expedition, so wie noch mehrere deutsche Astronomen. Ich verließ diese Stadt auf einem spanischen Dampfboot am 10. Juli Vormittags, in Begleitung meiner italienischen Freunde, um mich nach Barcelona zu begeben, und traf dort am 11. Juli ein. Hier erfuhr ich von dem Hamburger Consul Herrn Ortenbach, daß von Barcelona aus keine directe Communication mit Iviça existire, so wie, daß das einzige Schiff, welches die regelmäßige Verbindung dieser Insel mit dem Festlande vermittle, ein Dampfboot sei, das alle Dienstag (in diesem Fall also Juli 10) von Valencia nach Palma führe und bei Iviça anlegte. Ein Segelboot aber zu miethen, wurde mir der Unzuverlässigkeit, so wie auch der Kürze der Zeit, und der Kostspieligkeit halber, abgerathen. Ich sah mich daher, wenngleich sehr ungern, genöthigt, meine Absicht, die Finsternis auf Iviça zu beobachten, aufzugeben. Diese so interessante Beobachtungen des Festlandes mit denen in Algerien verbindende Station scheint also ganz verloren gegangen zu sein, indem auch andere Astronomen durch die ungenügende Communication wie ich davon abgehalten wurden. Ich entschloss mich sofort für die, eventuell bereits zuvor gewählte Station, Castellon de La Plata. Am 12. Juli Abends verließ ich Barcelona mit der Deligence, und langte nach einer ziemlich beschwerlichen Reise längs der Seeküste am 14. Juli Morgens in Castellon an." |