Mirasterne

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Der von Jungius beobachtete Stern im Walfisch, Omicron Ceti, gehört zu einer interessanten Gruppe variabler Sterne. Eigentlich handelt es sich sogar um einen Doppelstern. Der Begleiter ist jedoch sehr viel schwächer als Mira, er umkreist Mira in einem Abstand der 60 fachen Erdentfernung zur Sonne. Die Entfernung der beiden Sterne zu uns beträgt ca. 250 Lichtjahre.

Erste Rekonstruktion der Mira-Lichtkurve

Noch heute ist die Natur von Mira nicht vollständig geklärt. Man weiß, daß es sich bei den Mira-Sternen um sehr massereiche Sterne handelt, die bereits ihren wesentlichen Energievorrat aus Wasserstoff verbrannt haben und sich zu einem roten Riesen entwickelt haben. Sie haben dort eine offenbar relativ kurzlebige Phase der Variabilität erreicht, deren Ursache noch nicht vollständig geklärt ist.

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Mira in Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops

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Mehrere Astronomen haben mittlerweile nachgewiesen, daß Mira keine eindeutige Kugelgestalt sondern deutlich längliche Strukturen besitzt. Es scheint so, als wabere Mira ähnlich einer großen, nicht stabilen Seifenblase in unterschiedliche Oberflächenformen.

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