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Als bekannt wurde, daß die Erde dem Halleyschen Komet relativ nahe kommen und sogar entfernte Teile des Schweifes passieren würde, geisterten auch in Hamburg Meldungen durch die Medienlandschaft, daß giftige Gase des Kometenschweifes in die Erdatmosphäre einsinken und das Leben ein für alle Mal vernichten könnten. Das Ende der Welt stünde durch den Zusammenstoß mit diesem Kometen unmittelbar bevor. Diese phantastischen Gerüchte über den bevorstehenden Weltuntergang trieb bis zum bewußten Tage die tollsten Blüten. Der Generalanzeiger für Hamburg-Altona vermeldete am 19. Mai 1910 u.a. (siehe Abbildung), daß deshalb bei einem jungen Mann der Wahnsinn ausgebrochen" sei; der Unglückliche mußte der Irrenanstalt Friedrichsberg übergeben werden."
In der Flora wurde in der Nacht der größten Annäherung an Halley ein Fest gegeben. Das Programm bewies Galgenhumor:
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I.Teil Henkersmahlzeit an reservierten Tischen Letztes Konzert des Flora-Orchesters vor dem Weltuntergang Fackelpolonaise durch den Park zur Betrachtung des herannahenden Kometen Ball und Abschiedstrunk Punkt 12 Uhr: Großer Krach. Zusammenstoß der Erde mit dem Kometen:
Weltuntergang unter Palmen
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II.Teil (Gelangt nur zur Aufführung, falls der Krach" heil überstanden wird) Fortsetzung des Balls Wieder-Eröffnungsfeier in allen noch stehengebliebenen Räumen und Palmenhäusern der Flora.
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