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Der 1867 von A.Repsold & Söhne gebaute Refraktor, der bis dahin das Hauptinstrument der Millerntor-Sternwarte gewesen war, sollte an der Südostecke des Bergedorfer Geländes seinen neuen Standort erhalten. Neben mehreren kleineren Änderungen, die gemacht werden mußten (z.B. eine erhöhte Säule, anderen Ablesemöglichkeiten der Kreise usw.), stand jedoch die Verwendbarkeit des Objektivs angesichts der gesteigerten Anforderungen in Bergedorf bei diesem Instrument im Vordergrund. Das Objektiv wurde deshalb an Zeiss in Jena eingeschickt, wo es mit neuen Meßverfahren eingehend untersucht wurde.
Das Untersuchungsergebnis fiel nicht gut aus. Besonders die Farbfehler des Objektiv waren schlimmer, als dies damals von Merz in München angegeben worden war. Dies mag hauptsächlich an veränderten Meßmethoden gelegen haben, vornehmlich an der Vermeidung des subjektiven Empfindens des Messenden.
Und es noch gab ernsthaftere Befunde. Zeiss schrieb:
| Wir machen Sie ferner auf einige feine Linien aufmerksam, welche das ganze Objektiv durchziehen, die von feinen Schlieren im Glase herrühren. Ferner macht sich an einer Stelle in der Nähe des Objektivrandes eine inhomogene Stelle im Glas sehr auffällig bemerkbar." |
Schorr entschied sich jedoch, das alte Objektiv wieder einzusetzen, für ein neues stand kein Geld mehr zur Verfügung.
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Äquatorial
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| Fernrohr | Brennweite | Öffnung | |
| Fernrohr | 2,9 m | 260 mm | |