| Abfallmanager (1) |
Betriebsinterner Jongleur, der damit beschäftigt ist, die giftigen Produktionsrückstände im In- und Ausland auf allen Arten von Müllkippen so finanziell günstig wie möglich zu verbuddeln. |
Abluft, Abgas |
stinkender Qualm, das durch ein "Abluftrohr" "ab"geht. |
| Abwasser |
Dreckige oder giftige Brühe, die weg muß und aus dem Roh "ab"geht. |
| Abwasserentsorgung |
Dreckwasser in die Gegend schütten. Zit: "Abwasserentsorgung ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge"(1) |
| Additif pour beton (11) |
Filterstäube, Flugasche, MVA-Schlacke |
| Agenda 21 |
Auf dem Umweltgipfel in Rio 1992 verabschiedetes internationals Zusatzabkommen, das die Ignoranz der Industrieländer vor der Ressourcenschonung als Papiertigerfunktion festschreibt. lokal: Entpolitisierung und Befriedung von Widerstand (15) |
| Agglomera Torf (11) |
Lackschlamm und Altöl mit Sägemehl vermischt |
| agrarische Biozide (2b) |
Pflanzenkiller. |
| Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert |
--> Agenda 21 |
| Akzeptanzprobleme (2) |
behördliches Wundern über die Weigerung der Bevölkerung, sich weiter vergiften zu lassen. |
| Akzeptanzkrise (8) |
Mein Gott, wie blöd, stur und verbockt bist Du eigentlich? O-Ton Ortwin Runde (23.2.1993): "Die Risiken, die der technische Fortschritt mit sich bringt, haben zu einer Akzeptanzkrise gegenüber der technologischen Entwicklung geführt" |
| Altlasten |
Umweltgifte aller Art an verdreckten Orten wie z.B. Ablagerungen von krank machenden Stoffen in unserer Umgebung, ehemalige verlodderte Industriestandorte, vergrabene Kampfstoffe. Gruselschauplätze, für die heute kein Verantwortlicher mehr zu finden ist. |
| Altlastenfreistellungsklausel |
Nix bezahlen müssen wenn Dreck in die Gegend gekippt wurde |
| altlastenrelevante Vertragsgestaltung |
Neubau auf Müllkippen ohne Risikoübernahme |
| Andienung von Siedlungsabfällen |
Müllabfuhr |
| Anhörungsverfahren (Erörterungstermin) |
notwendige Pflichtveranstaltung bei Großbauten, auf denen Behörden BürgerInnen zu Wort kommen lassen - sich aber nicht darum Kümmern müssen. |
| anreichern |
Erhöhung der Giftkonzentration. |
| anthropogene Belastungen |
Durch den Menschen versaut |
| Arbeitsplätze (3) |
Argument um ökologische Spinner ruhig zu halten |
| Asphaltbeimischung (11) |
Filterstäube, Flugasche, Müllverbrennungs-Schlacke |
| Aufbereitung |
vermischen, verbrennen, verschwelen, vergraben, deponieren |
| Aufhöhung (4) |
Schlickhügel. Weil es in Hamburg keinen Platz mehr für die Unterbringung von giftigem Hafenschlick (Spülfeld) gibt und er zu giftig für die Landwirtschaft ist, werden in Francop und Feldhofe jeweils 40m hohe Berge mit dem Hafenschlick gebaut - Alpenlösung. |
| Augenmaß |
grobe Über- oder Unterschätzung |
| Ausgleichsersatzmaßnahmen (5,6) |
Weil bei naturidentischen Beton-Neubaukomplexen der eine oder andere Froschtümpel im Wege liegt, kann er bedenkenlos zugeschüttet werden, weil später, mal sehen wo Platz ist, ein neuer erzeugt wird. - Viel moderner, viel schöner... |
| Ausschöpfung wirtschaftlicher Potentiale (1) |
Natur platt walzen, um eine Fabrik drauf zu stellen. |
| austauscharme Wetterlage |
Das böse-böse Wetter hat Smog gemacht! Der Schornstein nicht. |
| Baustoffzuschlag (11) |
Filterstäube, Flugasche, MVA-Schlacke |
| B.A.U.M. |
"Bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewußtes Management" - Consult GmbH. BMW mit Katalysator fahren |
| bereichsweises Abtragen der Fahrrinne (16) |
komplettes Ausbaggern des Flusses |
| Bio-Alkohol, -Fleisch, -Joghurt, - Kartoffelbrei, ... |
verblödender Werbegag der Industrie um die "ökologisch interessierte Kundschaft" zum Kaufen zu verleiten. |
| Biodiversität (12) |
Das wächst bestimmt wieder nach, wenn wir jetzt alles rausrupfen! |
| Biomasse (11) |
Klärschlamm aus der Chemieproduktion |
| Biotechnologie |
Genmanipulation |
| Bodenerosion |
Nachdem der Boden hemmungslos durch Monokulturen, Kahlschlag oder Raubbau leergelutscht worden ist und der Regen die letzte Krume in den Bach gespült hat steht glasklar fest: der ekelige Boden hat eine Erosion gehabt! |
| Bodenverbesserung (11) |
Klärschlamm untermischen |
| Böschungsbau, künstliche Riffs (11) |
Hausmüll, Giftmüll aller Art oder Autoschredder mit Erde überwerfen |
| Brennstoff für Kraftwerke (11) |
verseuchtes Altöl |
| feste Brennstoffe (11) |
Haus- und Industriemüll |
| Bündnis für Arbeit |
Zementierung der Arbeitslosigkeit |
| Bündnis für Arbeit und Standortsicherung |
Massenentlassungen |
| Bündnis für Umwelt und Arbeit |
Zerstörung von Naturschutzgebieten für Großindustrie ohne Arbeitsplatzzusagen |
| Bürgerbeteiligung |
Trick der Behörden sich eine scheinbar demokratische Legitimation für Sauereien aller Art zu verschaffen. Die Behörde entscheidet demokratisch das, was sie vorher auch schon wollte. |
| Carbo Reductionsöl (11) |
verseuchtes Altöl zur Verbrennung in Kraftwerken oder Hochöfen |
| chemische Stoffe zur Pflanzenbehandlung |
Pflanzen"schutz"mittel = Pflanzenkiller |
| CO2 neutrale thermische Verwertung (2a) |
Es kommt genau soviel CO2 heraus wie früher - nicht mehr - nicht weniger |
| Das wissen Sie so gut wie ich ... |
Ich werde Dir frechen vorlauten Kröte gleich das Maul stopfen |
| Datenautobahn |
Ignoranz von Mensch und Natur |
| Dauerhaftigkeit |
Sehr labil |
| Daseinsvorsorge |
Wohngettos |
| Deregulierung |
Zurücknahme von Auflagen |
| Design for Environment |
Plastikwelt |
| Die Bevölkerung war zu keinem Momement ernsthaft gefährdet |
Der Garaus der Bevölkerung und der Natur stand kurz bevor.
z.B. in Harrisburg, Tschernobyl, bein Sandoz in Basel oder Seveso und, und, und ... |
| Die Chancen nutzen (5) |
Geld kassieren und die Umwelt draufgehen lassen |
| Die inhaltliche Richtigkeit ist nicht in jedem Fall überprüft worden |
Alles Quatsch |
| diffuse Emissionen (2) |
Umweltbelastungen unter Umgehung der behördlich tolerierten Wege.
Fenster, Ritzen, Spalten ... |
| Direkteinleiter |
Firma, die die Erlaubnis haben, ihre Kloake oder ihre Chemieabwässer direkt zu verspritzen. |
| Duales Entsorgungssystem |
Umschreibung des Verpackungswahnsinns. |
| Düngemittel (11) |
Klärschlamm |
| Durchsetzung normativer Bindungen |
Ghettoisierung |
| Effizienzrevolution |
Beschleunigung |
| Eigenverantwortung |
Jeder ist selbst schuld und sollte erst einmal eigen Umweltsünden(Autofahren, Rauchen, Müll) angehen, bevor bei anderen großen Problemen (störend) mitgeredet werden darf. |
| Event-City |
Modewelt als Lebensgrundlage |
| Effektivierung der eingesetzten Energien (1) |
mehr Stress schaffen |
| Effizienzsteigerung (1) |
Das Müllgeschäft in undurchsichtige Kanäle privatisieren |
| Eingriffe in die Natur |
Zerstörung der Natur |
| Einlauf |
Auslauf. Das Dreckwasser hat etwas mit dem Verursacher zu tun, aus dem es herausläuft. (frühe Form der Sprachlast) |
| einschlägige Umweltvorschriften |
"ein unbestimmter Rechtsbegriff" |
| Einwendung |
Bürgerprotest, über den Behörden feixend hinwegsehen. |
| energetische Nutzung (2) |
Müllverbrennung |
| energetisches Recycling |
thermische Verwertung = Müllverbrennung |
| Energieeinsparpotentiale |
praktizierte Energieverschwendung |
| Entscheidungsmatrix (2) |
Keine Ahnung wie es weiter geht |
| Entschleunigung |
normale Behörden-Arbeitsgeschwindigkeit |
| Entsorgung |
Keine Sorge mehr! Unser lieblicher Abfall ist schonend unter gebracht. In Wirklichkeit weiß niemand wie, wo und mit welchen Gefahren für unsere Gesundheit, der Wohlstandsmüll, die Industriechemikalien oder der radioaktive Auswurf der AKW's zu beseitigen ist. |
| Entsorgungs-Logistik (1) |
Gründliche Planung der (weltweiten) Verschiebestrategien von Giftmüll |
| Entsorgungspark |
(gesteigerte Form des Wortes "Entsorgung")
Atommüll-Zentrum. |
| Entsorgungssicherheit |
Es gibt genug Müllkippen und Müllverbrennungskisten |
| Entsorgungswirtschaft |
Industrie, die sich mit den Abfallbergen eine goldene Nase verdient. |
| Entwesungsmittel |
Lebewesen weg machen, tot machen! |
| Ereignis |
Hierarchie:
- kaum beachtenswert: Seveso-Ereignis
- ja, schon aktenverzeichnungswert: ordentliches Ereignis!
- donnerschlag: meldepflichtiges Ereignis!
- jenseits des Amtsleiterverstandes: Störfall!!
|
| Erhaltung und Sanierung der natürlichen Ressourcen (16) |
nachträglicher Blumenkübel bei einer Industrieansiedlung auf ehemaliger Naturschutzfläche |
| Ersatzbrennstoff (11) |
Farb- und Lackschlämme, Altöl, Sägemehl mit Giftmüll durchtränkt |
| ...erfordert dies Problem zunächst umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen. |
Zeitrettungsargument. Ich weiß schon lange welche Schäden dieses Problem hinterläßt, ich habe jedoch überhaupt keine Lust mir diese Sachen an die Hacken zu kleben. Es schadet auch meiner Wiederwahl und somit meiner Karriere. |
| EXPO2000 |
großangelegte Werbekampagne für industrielles Wachstum und -->Agenda21-Gefasel |
| Fachamt für Hafenwirtschaft, Mineralöl- und Hüttenindustrie der Umweltbehörde Hamburg (1) |
Amt für wirtschaftliche Interessenwahrung |
| Fahrrinnenanpassung (2) |
Ausbaggern der Elbe. Fortschreitende Kanalisierung |
| Feuchtbiotop |
Renaturierung = alte Mülldeponie |
| Flächenrecycling |
Giftmülldeponie von gestern, heutige Neubauregion |
| Flexibilisierung |
Aufgabe eigener Grundsätze |
| Flexibles Gefahrenreaktionskonzept (1) |
Je nach Unfall wird mal der eine dann die andere verarscht |
| Floatationsanlage |
Absetzbecken für Dreckwasser. Kein richtiges Klärwerk. |
| Fortfall des Anfalls von Abfall |
Überfall der Politikersprache: Anfall bis zum Umfallen |
| freisetzen |
hinausqualmen, Dreck in die Gegen schütten, Gifte ins Wasser gießen. |
| Freistellung von der Altlastenhaftung (1) |
Die Kosten zur Wiederherstellung des verseuchten Geländes trägt der Steuerzahler |
| Fremdsprachen |
Sei international! - Sprich ausländisch - möglichst englisch - nach besser amerikanisch - habe dabei eine feuchte Hose!
Orientiere Dich z.B. an der Industrie: z.B:: "Master of Science in Engineering Management, Leistungsbereich Environmental Cost Management" (1) |
| friedenschaffende Massnahmen |
Krieg machen, Panzer fahren, Bomben werfen |
| Ganzheitliche Erfassung der Müllentsorgung (1) |
Der neue Giftmüllmanager denkt nicht nur an Deponien in der Dritten Welt sondern auch an die Blähungen vom Geschäftsessen |
| Ganzheitliches Umweltmanagement (1) |
Im betrieblichen Management werden nun völlig nutzlose Produkte kreïert, die auch der durchgeistigte Lehrer im Grünen Laden kaufen kann. |
| GAL |
ehemals Grün-Alternative Liste. |
| GAU |
Größter anzunehmender Unfall. Der Unfall, bei denen AKW-Betreiber meinen, daß ihre Anlage ihn noch überstehen würde.
Noch schwerere Unfälle wie z.B. in Harrisburg, oder in Tschernobyl gibts doch gaaaar nicht. Diese Unfälle nennen sich Super-GAU. |
| Geänderte Rahmenbedingungen |
Begründung warum genau das Gegenteil von dem gemacht werden kann, was eigentlich versprochen wurde. |
| Gedämpfte Tide (2) |
Durch ein Kanalrohr blubbert Elbwasser zurück in die alte Süderelbe. |
| Geeignete Strategien und Techniken müssen noch entwickelt werden.(8) |
Scheißsituation ohne Hoffnung |
| Gefahrstoff |
lebensgefährliches Gift |
| Gefährdungspotential |
Maß dafür, wieviel Umweltgifte die Natur im Bezug auf den absoluten Kollaps schon hat schlucken müssen. Das "Gefährdungspotential" wird meist erst dann gebraucht, wenn schon alles zu spät ist. |
| Gefühlsbetonte Umweltwerbung (1) |
Quadratur der Verblödungsstrategien durch die Werbeindustrie. Stinkende Autos schweben nun als luftig leichte Retter der Natur durch blumenübersäte Bergwiesen... |
| geringfügig |
sehr viel, nicht mehr zu verschweigen. |
| geogene Belastungen |
Ablenkung von eigener Grundwasservergiftung. "Der Salzstock ist auch ein Dreck-Salzstock!"-Ehrlich! In Wirklichkeit kümmert sich der Salzstock einen Dreck um die Wasserwerker. |
| Geringfügige temporäre Auswirkungen sind allenfalls während der Bauphase zu erwarten (6) |
Schon beim Bau ist es in dieser Gegend schon nicht mehr auszuhalten, danach kommen nur noch Wahnsinnige mit Gasmaske, Ohrenschützer, Gummistiefel und Behörden-Nummernschildern |
| Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Emulgatoren, Farbstoffe |
industrielle Zusätze zu Gegenständen, die wie echte Lebensmittel aussehen sollen in Wirklichkeit jedoch purer Plastikfraß sind. Erstaunlicherweise kann mit diesen Stoffen von Fertiggerichten, über Schokoküsse bis zu Industriebrot alles hergestellt werden. |
| Gesellschaftspolitische Konfliktpotentiale (1) |
nervende Ökospinner |
| Gestalterische Maßnahmen attraktivieren (6) |
Der Weg durch die Spülflächen zur alten Kirche Altenwerders wird leicht geschwungen geführt und gestalterisch mit heimischen Akazien, Zedern und Ginkobäumen bepflanzt |
| Gesundheitsschädigend |
Krank machend |
| Gewässergüte |
Beschreibung der Gewässerverschmutzung |
| Glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit (1) |
Vergeblicher Versuch der Behörden, die verunglückten und versäumten Mißstände im eigenen Zuständigkeitsbereich gegenüber der Öffentlichkeit zu rechtfertigen |
| Globalisierung |
mit blumigen aufgeblähten Worten die ganze Welt, den Kosmos und den Urknall insbesondere mit einbeziehen |
| Globalisierung der Märkte |
Großkonzerne mischen weltweit in allen Fragen mit |
| Grenzwert |
behördlich- oder meßtechnisch verordneter Meßwert einer Giftkonzentration, unterhalb derer die betroffenen Menschen gesund bleiben oder das Maul halten müssen. Medizinische Begründungen für diese Werte liegen meist nicht vor.
(Dieter Hildebrand): Wert dazwischen. Zwischen unbedenklich im unteren Bereich und ungefährlich im oberen Bereich. |
| großer Hüttenkomplex im Osten Hamburgs auf der Peute (2) |
Norddeutsche Affinerie. |
| Großmotorgüterschiff (16) |
Riesenfrachter mit Bedarf für Fahrrinnenausbaggerungen |
| Grundwasserneutral |
Gifte im Boden, die das Grundwasser noch nicht erreicht haben |
| Grüner Punkt |
Gütesiegel für den Export von Müll aller Art auf ausdrücklich ungeeignete Flächen und unbrauchbare Verarbeitungsfirmen im Ausland. Verdummungsstrategie und genialer Schachzug der Verpackungswahnindustrie. |
| Grüngestalterische Mittel (6) |
Hier ein Baum ("strukturierende Bäume") und dort ein Strauch, und schon fällt die Scheiße dahinter nicht mehr auf. |
| Hamburg wird folgenden Vorschlag in den Bundesrat einbringen (2) |
Allerdings ist schon im Voraus klar, daß alle anderen Bundesländer in dieser Formulierung dagegen stimmen werden. - Und Hamburg darf es also auch nicht. "Wir würden ja, aber wir dürfen nicht." |
| Handlungskonzept (2) |
Eigentlich ist schon alles zu spät |
| Hinterlandanbindungen |
Autobahnausbau |
| Hoffnungsträger Chemie (2a) |
mehr Chlorchemie bitte! |
| hohe Priorität (2) |
Leider stehen in der Prioritätsliste noch viel wichtigere Dinge für den Politiker (die Wirtschaft, die nächste Wahl, das Bäuerchen), so daß es zur Zeit leider nicht möglich ist konkrete Schritte einzuleiten. Ein Handlungskonzept ist aber drin. |
| Holztorf (11) |
Klärschlamm |
| Honorierung betrieblicher Umweltaktivitäten durch Überwachungsbehörden (2) |
Umweltvergiftungen ignorieren |
| Ich war nicht so gut drauf (2) |
Letzter Rettungsversuch, wenn schon alles in der Hose ist. |
| Immissionswertüberschreitungen |
Die Gift- und Dreckmenge ist so hoch, daß selbst die amtlich festgeschriebenen Höchstwerte überschritten wurden. Eine Notwendigkeit das Übel abzustellen läßt sich daraus aber nicht ableiten. Auf Amtsdeutsch: "Ist eben so!" |
| implizite Finanzierungskosten der öffentlichen Hand |
Steuergelder |
| In der Kürze der Zeit war eine Bearbeitung nicht möglich (2) |
Behördenformulierung: Keine Lust - Pause jetzt! |
| Individualverkehr |
unantastbare Autofahrerwelt |
| Industriegummi (11) |
Altreifen |
| Innovationsoffensive |
Umbau, Ausweitung der Produktion, Flächenerweiterung |
| Innovative Wege (1) |
Erfindungsreichtum bei der Vernebelung von Umweltsauereien |
| intelligentes Handlungskonzept |
Ich bin gar nicht so doof, nicht? |
| Intensive Landwirtschaft |
Monokulturen, hemmungsloses Ausbluten der Landschaft, Vergiften des Bodens und der Gewässer mit Chemiegiften, Düngemittel, Gülle, Wegbereiter für industriellen Plastikfraß. |
| international akzeptierte Standards (12) |
Gott sei Dank wissen wir, daß einige Länder in Übersee die Forderungen unserer Ökospinner nie unterzeichnen werden! |
| Internationalisierung externer Effekte |
Kosten, die zur Behebung von Umweltschäden benötigt werden, auf andere abwälzen |
| Investitions- und Planungssicherheit |
Schon vor der Durchführung öffentlicher oder demokratischer Anhörungen alle Zusagen bekommen |
| Investition in die Zukunft |
Geld spielt die Hauptsache |
| irrational |
gute Gegenargumente |
| joint implementation |
Eindreschen auf die Umwelt von allen Seiten |
| kerntechnische Anlage |
AKW oder Atommülllager |
| klimaneutral (14) |
Voll gut für das Klima, Echt jetzt! |
| Koalition ökologischer Vernunft (12) |
Wiedereinführungsinitiative der PVC Industrie |
| Kommunikation |
Zerreden |
| Kommunikationsordnung |
nicht jeder darf mitreden |
| Kommunikationsstrategien (1) |
notorischen Quengler in ihre Grenzen weisen - "völlig zu sappeln" |
| Kompetenzfelder |
lobbyistische Einflußnahme für eigene wirtschaftliche Interessen |
| Kompromisfähigkeit |
knallhartes Verhandeln |
| Kontamination |
mit Umweltgiften durchtränkt oder von Radioaktivität zur strahlenden Ruine geworden |
| Kontrollattribution |
aufpassen |
| Krisenmanagement (1) |
Wenn's kracht und stinkt und das Gewässer vor dem Auslauf rosa blubbert, während zufällig ein Ausflugsdampfer mit Zeitungsjournalisten vorbeifährt, muß schnell überlegt werden, wo man die Soße am nächsten Tag hinkippen kann.
Anderer Nahme: Konfliktmanagement |
| kritische Abfälle (11) |
Giftmüll mit besonders hoher Gefährdungsstufe |
| Kulturgüter schützen (5) |
Alte heruntergewirtschafte Industrieklitschen im Hafen schützen und auf jahrhunderte alten Ortschaften in Hafenerweiterungsgebieten neue "Kulturgüter" errichten. |
| Kundenakzeptanz der ökologischen Revolution (1) |
Mit Altpapier-Einkaufstüten vom Inhalt des Plastikfraßes ablenken |
| künstliches Riff |
Schrottversenkungsplatz |
| Lagerstätten für Mischböden |
Sondermülldeponie = Giftmüllverscharrstelle |
| Landgewinnungs-Füllmaterial (11) |
Hausmüll, Chemiemüll, Kunststoffsammlungen |
| landschaftspflegerischer Begleitplan |
Kurz bevor eine Naturlandschaft dem Bagger und dem Beton geopfert wird, erhält das Bebauungsvorhaben seine ökologische Legitimation durch die Beteiligung eines Landschaftsplaners. |
| Landschaftsplaner |
Landschaftsverplaner |
| Landschaftsschutzgebiet |
Bauerwartungsland |
| langfristige Sicherung |
Grundwasser kann wahrscheinlich noch einige Jahre mehr oder weniger giftfrei aus dem Boden gesogen werden, bevor vollständig auf Trinkwasser-aus-Supermarktflaschen umgestellt werden muß. |
| lean production |
Produktion ohne Hemmnisse |
| Lebensader Elbe (16) |
Kanalisierung und Industrialisierung des Unterelbegebietes |
| Lebenstilproblematik |
Die in den zu räumenden Gebieten/Dörfern lebenden Menschen mucken auf |
| Legitimationsbasis |
eigene: selbstdefiniert
anderer: nicht erkennbar |
| Leistungsexkursion |
Wenn's Atomkraftwerkerl krachert und a Rums macht. |
| Lenkungsmechanismen |
Dinge, die ein schon verloren geglaubtes Projekt, - oh wunder - doch noch auf den gewünschten Weg bringen. |
| Logistikzentrum |
Spedition, Lagerhalle, Containerumschlag |
| Logistisches Zentrum (5), (16) |
Zentralverwaltung für Containerumschlag |
| Lohnnebenkosten |
Hemmschwelle für ökologische Maßnahmen |
| lokale Agenda |
Schöne Worte machen und den Schutz der Umwelt durch die "Stärkung der Rolle der Privatwirtschaft" propagieren. |
| Lufthygiene (Luftqualität) |
Verschmutzung der Luft durch Abgase, Schwefeldioxid, Stickoxide, Schwermetalle, chlorierte Kohlenwasserstoffe und Dioxine. |
| Luftreinhaltung |
Luftmeßkontainer wenn schon keiner mehr dort leben kann. |
| Mediation |
Volksbefragung |
| mega |
ganz doll |
| Methangasfarm (11) |
Hausmülldeponie |
| mit außergewöhnlichem Nachdruck |
noch ist unklar ob unsere Forderungen/Anträge/Absichten überhaupt Berücksichtigung finden. |
| moderne Großtechnologie (10) |
AKW's |
| moderne Industriegesellschaft (1) |
gestylte Fassade, öliges Managerface, Dirty Tricks im Hinterhof, exzellente Behördenconnections (manchmal unter Zuhilfenahme von einem bischen Bakschisch). |
| Mutterboden für unfruchtbares Land (11) |
Aschen aller Art |
| Ich bin für den mündigen Bürger, der sich nicht bervormunden läßt (9) |
Das Scheißvolk ist mir echt so egal. Was verstehen die auch schon von der schwierigen Materie, die ich zu erledigen habe. |
| Nachhaltigkeit oder Nachhaltige Entwicklung |
kräftig weitermachen aber tolle Zettel über die besten Absichten schreiben |
| nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes (16) |
hemmungsloser Ausbau des Hafens, Räumung alter Ortsteile (Altenwerder, Moorburg) |
| nachhaltige Freiraumentwicklung (16) |
Neuansiedlung von Industrie auf Freiflächen und Naturschutzgebieten |
| nachhaltige Forstwirtschaft (12) |
Jetzt roden! |
| nachhaltige Siedlungsentwicklung (16) |
Ausbau der Hamburger Speicherstadt |
| nachhaltige Technologie |
Atomwirtschaft |
| nachwachsende Rohstoffe |
die Natur |
| Näherung in einem hochkomplexen Abwägungsprozeß im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie (16) |
rabiates Enteignung von Naturflächen für die Industrieansiedlung |
| Nährschlamm (11) |
Klärschlamm |
| Nahrungszusatzmittel |
Etwas was mit Nahrung nichts zu tun hat |
| namhafte Experten |
bestimmte Sorte Spezialisten, die durch das Wechselspiel zwischen Geld, steiler Karriere, beruflichen Fähigkeiten und Leere in bestimmten Teilen des Hinterkopfes immer wieder gern zu Gutachtertätigkeiten und Alibierklärungen eingeladen werden. |
| naturbelassen |
Soll so aussehen wie die Natur früher nie gewesen ist |
| naturidentisch |
chemisch erzeugte Lebensmittel. Aus naturidentischen Aromastoffen, Emulgatoren, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln kann dann jeder gewünschte Plastikfraß zusammengemixt werden. |
| Naturkatastrophe |
meist grandiose Reaktion der Natur auf die Unfähigkeit des Menschen, Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen und entsprechend (nicht) zu handeln. Werden Flüsse eingedeicht oder begradigt, wundert es nicht, wenn weite Landstriche unter Wasser stehen. Wird der Berghang zur Skipiste, kullern schon mal einige Klunker ins Tal. Bei unterirdischen Atombomben wackelt es schon mal an anderer Stelle. |
| Naturtaxe |
a) Pferdedroschke
b) Auch die Natur muß zahlen |
| Aus natürlicher Erzeugung, aus kontrolliertem Anbau, aus integriertem Anbau |
nicht geschützte Bezeichnungen für konventionell produzierte Lebensmittel, um den Geldsegen der Ökofreaks mit abzuschöpfen |
| naturnahe Gewässer |
verdreckt, begradigt, lebensfeindlich - aber: am Ufer wächst noch ein Brennesselchen! |
| NE-metallhaltige Recyclingmaterialien |
Computerschrott in Industrieöfen |
| nennenswerte Ölverschmutzungen sind nicht mehr zu erwarten (17) |
Nach wie vor und für lange Zeit wird das Öl die Gegend verseuchen, wir jedenfalls werden uns nicht mehr darum kümmern. |
| neuartiger Denkansatz |
alles bleibt beim alten |
| Neueste Prognosen geben Anlaß zu Optimismus (5) |
Alles ist versaut. |
| Neue Wege der Entscheidungsfindung (8) |
Keine Ahnung bei dieser Umweltscheiße |
| NGO oder NRO |
"Nicht Regierungs Organisation"
Wortkonstruktion aus der -->Agenda21, durch die sich Umweltgruppen mit in das Nullaussagekonzept der Agenda hereinziehen lassen. |
| Nicht ideologisch |
Argumente der eigenen Interessenlage |
| Nutz-Toleranz |
maximale Ausbeutung in ökologisch gefährdeten Bereichen |
| öffentlich-rechtlicher Sanierungsvertrag (1) |
Es zahlt der Steuerzahler |
| Öko-Auditing |
Imagevorteil durch Öffentlichkeit - Muß ja nicht alles stimmen. |
| Ökochonder (2a) |
Wann begreift Ihr kleinen Öko-Arschlöcher endlich wie wichtig die Chlorchemie ist?
O-Ton 2a: Die Geßlerhüte der Ökobetroffenheitsszene heißen Chlorchemie, Castor, PVC, Gentechnologie, Transrapid und Müllverbrennungsanlagen. |
| Öko-Benchmarking |
Vergleichen |
| Öko-Controlling (1) |
wahrscheinlich ist damit die Arbeit des Umweltbeauftragten gemeint. Möglicherweise aber auch nur die Kontrolle bei McDonnald ob die Plastikfraßschachtel auch aus wirklich ökologischem Material besteht. |
| ökologisches Bauen mit klassischen Werkstoffen |
PVC |
| ökologische Chemie |
PVC |
| ökologische Effizienz und Funktionsorientierung (1) |
Nur dort ein grüner Anstrich, wo es den Produktionsprozess und die Kasse nicht stört. |
| ökologische Handlungsfelder (1) |
strategische Planung welche, sowieso unproblematischen Produktionsprozesse, das Umweltimage des Betriebes erhöhen können. |
| Ökologisch kontraproduktive Subventionen |
Konkurrenz |
| Ökologische Lenkungseffekte |
Manipulation durch ökologische Argumente |
| ökologische Modernisierung |
Kreative Wortschöpfung des Umweltsenators, der damit sicherlich die Dachbegrünung der Öltankanlagen im Hafen meint. |
| ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung (12) |
Nach der Bearbeitung dieses Gebietes wächst hier sehr lange nichts mehr |
| ökologische Steuerreform |
Steuerbefreiung für die Großindustrie und Energieverschwender |
| ökologisch verträglich |
es gibt eine geringe Wahrscheinlichkeit, daß nach unseren Aktionen wieder ein wenig Grün wächst - vielleicht! |
| Öko-Marketing |
verblödende Werbeargumente. "Da ist nämlich Bio drin!" |
| Öko-Sponsoring (1) |
Sie kriegen Geld von uns, wenn Sie behaupten, wir seien ganz tolle Umweltschützer |
| ordnungspolitische Belastungen auf ein Minimum reduzieren (1) |
Müllabfuhr verbessern |
| Outsourcing |
Arbeitslosigkeit |
| Outsourcing Expert |
Arbeitslosigkeitsberater |
| ökologische Verhältnismäßigkeit (1) |
Also hören Sie mal! Unser Betrieb kann doch nicht jedes Abwasserrohr dichtschweißen. Ein bischen muß die Umwelt schon für den Preis des Fortschritts zahlen. Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne! |
| Partieller Grundwasserschutz |
100 prozentigen Grundwasserschutz gibts doch gar nicht! Bei den Rohren da drüben gehts jedenfalls nicht! |
| Pflanzenschutzmittel |
ökologische Kampfstoffe. |
| Pilotprojekt |
Stinkendes Testverfahren ohne öffentliche Kontrolle |
| Pluralismus der wissenschaftlich-technischen Gesellschaft (10) |
Die Fähigkeit, die Umwelt auf verschiedenen Wege vernichten zu können. |
| Polenöl (11) |
verseuchtes Altöl |
| politische Unwägbarkeiten |
Kommt's raus oder nicht? |
| Positive Wasserbilanz |
Eigenes Grundwasser für Kühlzwecke anbohren und die Rechnung bei den Wasserwerken senken |
| Potentiale bleiben ungenutzt (1) |
Es ist vergessen worden, hiermit Geschäfte zu machen |
| Preßtorf (11) |
mit Sägemehl vermischte Lackschlämme, Altöl, Giftmüll |
| Probesanierung (2) |
Mal sehen obs geht. Sonst war's eben nix. |
| produktionsorientierter Umweltschutz (1) |
Ohne Abfälle geht es nicht |
| Produktharmonisierung (1) |
Ordentlich Kunststoff herstellen. "Kunststoffgerechtes Konstruieren" |
| Psychologisch-kognitiver Ansatz der Risikoforschung (10) |
Gehirnwäsche bezüglich nuklearer Gefahren |
| Räume für neue Ideen (5) |
Solch ein Raum ist Altenwerder, deshalb müssen dort schnell die Leute weg. |
| Der Verbraucher hat dem DSD den rationalen Dialog verweigert. |
Der Verbraucher hat gesagt, daß er sich nicht verarschen läßt |
| Raum für zukunftsorientierte Logistik |
Containerterminal |
| Realpolitiker |
Eigene Leitlinien und Grundsatzprogramme schon bei der Wahl vergessen zu haben |
| reale Kostensenkung kanalisieren (1) |
Geld in die eigene umleiten |
| Rechnerisch ermittelte Zusatzbelastung (6) |
Der geplante kommende Industriekomplex wird die Gegend saftig mit neuem Dreck einhüllen, den die Planungsbehörden anfangs nur hypothetisch auf dem Papier ausrechnen und später, wenn dann noch viel mehr vom Himmel fällt, sich an überhaupt keine Zahl mehr erinnern können. |
| Recycling in Hochöfen (11) |
Kabel und Elektronikschrott |
| Recyclingmaterial (11) |
Müll aller Art, Kondensatoren, Trafos (mit PCB), ... |
| Recyclingzentrum (11) |
Müll- oder Giftmüllverbrennungsanlage |
| Redestillation (11) |
eingetrocknete Farben aufweichen |
| Refinanzierung |
zahlen tut's die Staatskasse |
| Regelungskompetenz |
mangelnde Entscheidungsfreiheit |
| Regranulat |
Plastikmüll |
| Reinigungsmittel (11) |
flüssige Chemikalien, alte Lösemittel, verseuchte Putzmittel, alte Arbeitskleidung, Werkzeuge |
| relativ geringe Eingriffe in das Flußbett (16) |
Ausbaggern |
| Renaturierung |
Herstellung eines künstlich gestylten Naturraumes, nachdem dort vorher planlos alles Leben niedergewalzt worden ist. |
| ressourceneffizientes Haushalten (1) |
Schön langsam aber mit Profit die Natur aussaugen |
| ressourcenschonend |
Raubbau an der Natur |
| ressourcenschonende ständige Strukturanpassung (16) |
hemmungslose Hafenerweiterung |
| Ressourcenplattform des betrieblichen Risk Managements (1) |
Wenn es knallt und plötzlich stinkt im Betrieb, kennt der erfahrerne Manager fürs Grobe bereits seine Tricks, wie die Öffentlichkeit verschaukelt und die Behörden in den Schwitzkasten genommen werden kann. |
| Reststoffe (häufig auch: Problemstoffe, Rückstände) |
industrieller Giftabfall. |
| Reststoffdeponie |
Giftstoff-Verscharr-Stelle |
| Revitalisierung |
Panzer raus aus den ehemaligen Übungsgebieten und grüngestrichene Fabrik druff |
| Revitalisierung historischer Chemiestandorte (1) |
Das noch vor kurzem genutzte und völlig verseuchte Gelände einer Chemieanlage mit neuen Produktionsanlagen auffüllen, zur Straße hin mit einer Glitzerfassade das jung-dynamische Ökoimage der Firma verkaufen während gleichzeitig die Erinnerung an die Vergangenheit restlos erlischt. |
| Risiko-Assessment (10) |
Glorifizierung der "Sicherheit moderner Technologien" |
| Risk-Impact-Analysis (10) |
Vergleichstrick der AKW-Lobby, bei dem herausgerechnet wird, daß der Einschlag eines Stücks Zucker im Bodensee mindestens so gefährlich ist wie ein schrottiger Atommmeiler in Stade. |
| Risiko-Kommunikation (8) |
Leider produzieren AKW's und Chemiebetriebe Gift, Dreck und den strahlenden Tod, das kann auch der sprachlastenkundige Politiker nicht übersehen, deshalb muß die dumme Öffentlichkeit in das einseitige Poilitikergespräch ausgebunden werden um ihr zum einhundertsten Mal mit nun dem einhundertsten Trick die nun wirklich wirtschaftliche Notwendigkeit dieses grotesken Schabernacks zu verklären. |
| Risikoforschung (10) |
Forschung wieviel Risiko sich der Öffentlichkeit noch aufdrücken läßt |
| Risikopotential (1) |
Weil viele Ökospinner öfters vor den Abwasserrohren umherschippern ist die Chance erwischt zu werden groß. Abhilfe schafft einen Riskmanager |
| Risk-Management (1) |
Das Risiko die giftigen Dreckfrachten aus dem eigenen Betrieb so verschwinden zu lassen, daß die Behörden oder die Ökospinner einem nicht drauf kommen. |
| Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker |
Das Zeugs kann Sie ratz-fatz unter die Erde bringen |
| Rohstoff (11) |
Müll, Aluminiumschlacke oder -salze |
| Rohstoff für die Ziegelproduktion (11) |
Filterstäube, Flugasche, MVA-Schlacke |
| Rückgewinnung (11) |
siehe Recycling, Aufbereitung |
| Rücksicht auf regionale Unterschiede (12) |
Eigentlich sind wir für die Schonung der Natur - eigentlich!
Aber am Ort gibt es die Baufirma X, die auch etwas verdienen will! |
| Runder Tisch |
Alibirunde ohne Mitbestimmung |
| Sanierung (2) |
Weitgefaßter Begriff. Eigentlich: Beseitigung der Umweltbelastungen. Meist werden die Belastungen nur auf dem Papier weggerechnet. In der Realität des Schadstoffausstoßes ändert sich oft nicht viel. |
| Sanierungsmanagement (1) |
Neues Image für alte Scheiße erzeugen |
| saurer Regen |
Giftwolken aus den Industrieschloten, die das Klima zerstören und den Regen zu Säurebädern verwandelt haben. |
| Schadstoffe |
gesundheitsgefährdende Substanzen |
| Schadstoffanteile minimieren |
= erst soviel Dreck wie möglich aus Schornsteinen und Abwasserrüsseln in die Natur leiten und sich danach überlegen ob dieser gewaltige
Ausstoß sich möglicherweise leicht reduzieren läßt (selbstverständlich ohne daß es den Produktionsbetrieb beeinträchtigt!). |
| schlanker Staat |
demokratische Prozesse minimieren |
| Schmerzgrenze |
eigene: Mindestanforderung
die, anderer: Maximalforderung |
| Schonung der Ressourcen |
= klitzekleine Einschränkung des bisherigen hemmungslosen Raubbaues und Verödung der Natur. |
| Sekundärrohstoffe |
Müll |
| Selbstbegrenzung |
massiver Griff in die Steuerkasse |
| Sekundärvorstoffe |
Sondermüll=Giftmüll |
| Sekundärrohstoff-Erfassungsbranche (1) |
Müllsammelbetriebe |
| Selbstverständlich können wir die Probleme der dort lebenden Menschen verstehen (3) |
Die Menschen können uns am Moors kleien. |
| Seveso ist überall (2a) |
Titel eines Buches. Frühes Werk unseres lieben Freundes Fritze Vahrenholt, dem ehemaligen Staatsrat der Umweltbehörde, dem ehemaligen Staatsrat für den Verwaltungsdrang und jetzigem Umweltsenator, der diesen Buchtitel vor einigen Jahren abänderte in: "Seveso ist FAST überall, nur nicht in Hamburg, und schon garnicht bei der Norddeutschen Affinerie". Heute schreibt er an: "Seveso ist eigentlich nirgends mehr und die Chlorchemie rettet uns vor dem Untergang". |
| Social engineering |
soziales Gefasel einer gefühlskalten Gesellschaft |
| Sofortmaßnahmen (2) |
Aktionen der Behörden, wenn Umweltschäden überhand genommen haben, und bisher versäumt wurde etwas zu unternehmen. Da aber die eigentlichen umfangreichen Maßnahmen nicht gleich beginnen können oder sollen, wird ersteinmal mit der Verkündung einer abgespeckten Handlungsversion der Öffentlichkeit Sand ins Auge geworfen. "Sofort" wird nun mit der Aufstellung des Plans zur Beseitigung der Umweltschäden begonnen. Zu Ende und im vollen Umfang werden die notwendigen Schritte meist nie durchgeführt. Beispiel ist hier das mit Boehringers Dioxinen verseuchte Moorfleter Brack. Als Sofortmaßnahme wurde ein Schild aufgestellt mit der Aufschrift "Vorsicht - Pferd beißt". |
| Solarauto |
Werbegag, um von den großen Umweltproblemen abzulenken (Atomstrom, Gewässerverschmutzung, giftiger Hafenschlick, Smog, Dioxin, ...). Motto: Jede/r sorgt gefälligst erst einmal selbst dafür, daß sie ein Solarauto fährt oder zumindest einen Katalysator besitzt, bevor sie sich über den Industriedreck beschweren darf. |
| Sondermüll |
extrem gefährliche Abfälle, die nicht einfach auf x-beliebige Abfalldeponien gebracht werden können. Z.B. Lösungsmittel, Quecksilber, mit Schadstoffen durchsetzte Filterstäube usw. |
| Sondierung |
a) Zeit gewinnen, um sich schlau zu machen worum es eigentlich geht
b) Lobby-Tätigkeiten, Manipulation, Bestechung |
| Sozialökologischer Dienst |
Arbeitslose, Alte, Sozialfälle nicht mitreden lassen |
| Spülfeld (4) |
Abfalldeponie für giftigen Hafenschlick |
| Starrer Dogmatismus hat hier nichts zu suchen |
Nur unsere/meine Meinung gilt |
| Störfall |
Nichts aufregendes und keineswegs beunruhigendes - nur leider hat's gerade im AKW, in der Chemieklitsche, am LKW mit Sondermüll, im Genlabor nebenan ein kleines PUFF-PUFF gemacht - ein kaum beachtenswertes Ereignis! |
| Strafverfolgungsverjährung |
Umweltverpester hat Glück gehabt - Umweltpolizei hat verpennt |
| Straßenbaumaterial (11) |
Müllverbrennungs-Schlacke |
| Subjektiver Abfallbegriff |
behördlich umdefinerter Abfall zu "Wirtschaftsgut", z.B. Hafenschlick |
| Sustainability |
(Stützfähigkeit)= mangelnde Haltbarkeit |
| Technikfolgeabschätzung (10) |
Bejubeln der Erhöhung von Lebensqualität durch Technik, Verniedlichung der begleitenden negativen Auswirkungen. |
| Telematikapplikation |
Computer-Heimarbeit |
| Telependler |
fast arbeitsloser Computerbesitzer |
| temporäre Liquiditätsunterstützung |
Subventionierung durch Steuergelder |
| thermische Verwertung, thermisches Recycling |
Verbrennen, durch den Schornstein jagen. Von Verwertung keine Spur - es sei denn das Verbuddeln der Müllverbrennungsschlacke im Straßenbau oder Schulhöfen wird als "Verwertung" akzeptiert. |
| Think big |
Angeben ist alles |
| Tschernobyl-Abklingprozeß (10) |
Hoffnung der AKW-Beklatscher, daß das öffentliche Gerede über das Ding im Osten endlich nachläßt und wieder über den Bau neuer Atomkisten geredet werden kann. |
| ubiquitäre Umweltbelastung |
Umweltgifte und -schäden, die sich schon überall ausgebreitet haben |
| umlagern von Hafenschlick (4) |
mit Eggen aufwühlen und mit dem schadstoffhaltigen Hafenschlick die letzten Elbwatten im Unterelberaum vergiften |
| Umstrukturierung (1) |
Privatisierung kommunaler Einrichtungen |
| Die Umwelt als Optimierungsproblem |
Optimal ist die Umwelt, wenn sie restlos vertilgt ist |
| Umweltbeauftragter |
arme Sau im Betrieb, die die Schweinereien der Firma nach außen vertuschen muß und die Firma als Nr. 1 der sauberen Sauberbetriebe verkaufen muß. Scheißjob. |
| Umweltbehörde (2) |
Behörde die vorgibt "für" die Umwelt zu handeln. Die Realität in Hamburg zeigt das Gegenteil. Die Industrie wird geschont und der Öffentlichkeit werden einlullende Sprachblasen verkauft. Wenn es anders wäre, würde sie auch Umwelt"schutz"behörde heißen. |
| umweltfreundliche Energie |
Atomstrom (umweltfreundlich, weil ohne Schwermetalle und Dioxine! Dafür mit dritten Armen, Klumpenköpfen und grünem Knochenmark) |
| umweltfreundliche Nutzung der Biotechnologie |
Durchsetzung der Gentechnik |
| Umweltkommunikation (1) |
Wortblasen über die Natur, die Berge und das Landleben. Nix sagen vom Hinterhof, wo Gifte in den Boden sickern. |
| Umwelt-PR und -Marketing (1) |
Werbetricks |
| Umweltrelevanz |
relevant ist ein Umweltproblem erst dann, wenn die Umwelt bereits vollständig vernichtet ist |
| Umweltschonend |
Umweltbelastung |
| Umweltverträglichkeit |
Maß dafür, wieviel Schadstoffe in die Umwelt gepumpt werden kann, ohne daß der MENSCH nicht sofort auf die Intensivstation muß. Motto: "Die Umwelt verträgt noch x Kilo Gift" |
| umweltverträglich Straßennetze |
Autobahnen |
| Umwidmung von Altstandorten (1) |
Erst Müllkippe oder abgerissene Dreckschleuder, dann Erde drüber, heute Wohngebiet |
| untergeordnete Größenordnung (7) |
Ganz schön viel |
| Untersuchung (2) |
"Wir sind dabei zu untersuchen ..." sagt der Umeltsenator und die Mitarbeiter der Behörde zucken zusammen, "was kann er gemeint haben ?" - Gar nix! |
| Vegetationsabtrag |
So lange Bulldozer fahren, bis alles Grünzeug samt Mutterboden auf dem Laster liegt |
| Verantwortung für die Zukunft |
Heute erkennen - morgen (oder übermorgen) handeln |
| verantwortungsbewußter Umgang mit genetischen Hilfsmitteln |
Gentechnikeinsatz im großindustriellem Maße ohne Rücksicht, welche Folgen die biologischen Bastelarbeiten für die Zukunft bringen. |
| Verantwortungspotentiale (1) |
Je mehr Personal an den Beseitigungsmethoden bei Giften, Dreck und Müll beteiligt ist, um so leichter ist es, sich aus der Verantwortung zu stehlen |
| Verdachtsfläche |
Gebiet mit giftigen Chemieablagerungen, mit dem sich die Behörden zur Zeit nicht beschäftigen wollen - vielleicht später einmal - vielleicht. |
| verklappen |
Industriedreck oder Klärschlamm in die Meere kippen. Chemiegifte ins Schiff laden, aufs Meer fahren, Klappe auf - fertig. |
| Verhüttungsmaterial (11) |
Quecksilberverseuchte Abfälle, Computerschrott |
| Verlärmungssituation (6) |
Draußen vor dem Fenster donnert die Autobahn vorbei |
| Verlust der Erlebnisqualität (6) |
Wenn in Altenwerder erst Container stehen macht der Einkaufsbummel nicht mehr so richtig Spaß |
| Verlust der prägenden landschaftsstrukturellen Ausstattungselemente (6) |
Mit Bulldozern vollständig platt machen |
| Vernunft |
Doktrinierung der eigenen Bedingungen |
| vernünftige Relationen (1) |
Grundbedingungen ausschliesslich für die eigenen Interessen |
| Verzichtsethik |
Die Leute sollen doch mal begreifen, daß sie für unsere Produkte/Dienstleistungen/Lobbyarbeiten bezahlen müssen. Wir wollen das Geld haben und sie müssen sich eben einschränken. |
| Visitor-Payback-Project |
Der Steuerzahler muss blechen |
| Visionen für die Zukunft (1) |
rectzeitiges Planen erleichtert oder verhindert die spätere Auseinandersetzung mit spinnerten Ökos |
| Vorfluter |
Jene armen Gewässer, die direkt vor dem Dreckwasserrohr vergiftet werden. |
| vorwiegend umweltschonend (2) |
völlig giftig |
| waldbauliche Stützungsmaßnahmen |
Weil der saure Regen fast alle Wälder weggeknabbert hat, wird der traurige Rest mit Kalk berieselt damit es ein paar Jahre länger dauert bis der Wald völlig umfällt. |
| Wahrnehmungsprobleme |
Geschickte Vernebelungswerbung betreiben |
| Wasser sparen |
Raubbau an den Grundwasservorräten. Hat man damals schon nichts gegen die industriellen Dreckschleudern unternommen, muß man sich nicht auch noch dem Geschrei des Pöbels aussetzen. Da ist es besser, Hein Dumm seine eigenen kleinen Wasserpanschereien als Grund für die Misere unterzujubeln. |
| Weitgehend unberührt (16) |
zerstört |
| Weltmarkt |
Argument zur Zerstörung von Naturschutzflächen |
| Wer für Kinder und Urenkel Verantwortung übernehmen will, muß ...(12) |
Saubere Ablenkungsphrase |
| Wertklärungsprozesse |
Investition vor Ökologie |
| wertschöpfungsintensive Dienstleistungen (16) |
Industrie |
| wiedereinbaufähiges Material (18) |
Sondermüll verscharren |
| Wir sind dabei im Einzelnen zu untersuchen ... (2) |
Wir haben davon keinen Schimmer und uns ist dieses Problem auch völlig egal |
| Wir werden zur gegebener Zeit Konsequenzen ziehen (7) |
Wir machen es nie. |
| Wirtschaftsgut (4) |
Müll aller Art. |
| Yea man! |
Schpuorich etwas mit die americanischen accent und war schon mal in "EL EHH", "Maiämmi" or Woschingten! Das gibt Argumentationsvorteile. Booah! |
| Zementierung von Salzwüsten (11) |
Filterasche zum Flugpistenbau |
| Ziegelherstellung (11) |
MVA-Schlacke |
| Zukunft |
wer gegen die Zukunft ist, gegen den schönen Fortschritt, ist ein Ewiggestriger, Restmüll aus den 70'er Jahren. |
| Zukunftsfähigkeit |
Wer gegen die Investitionsfreiheit ist, d.h. für mehr Umwelt- und Naturschutz, ist entweder ein Störenfried, Ewig-Gestriger, Kommunist oder Krawallbruder/-schwester |
| Zuschlagstoffe |
Industriemüll, Computerschrott, giftiger Hafenschlick, Abfallsäuren |
| Zukunftsrat |
Klüngel zwischen Industrie und Politik |
| Zukunftstechnologie |
Genmanipulation |
| Zweckrationalität (8) |
Mit den billigsten Tricks das Umweltproblem der Leute aus den Köpfen treiben. O-Ton: Es sollte in der höchsten Priorität diejenigen Risikominimierungs-Strategie angestrebt werden, die das günstigste Kosten/nutzen-Verhältnis aufweist. |