Umweltschutzgruppe Physik-Geowissenschaften |
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Mai 2007 - Elbvertiefung Elbvertiefung[Mai 2007]Die Stadt Hamburg plant erneut eine Elbvertiefung. Der Hafen müsse auch für die größten Containerschiffe tide-unabhängig erreichbar sein, so das alte Credo der Hamburger Hafenwirtschaft. Anders gesagt: für eine verschwindend geringe Anzahl Schiffe pro Jahr mehr, die durch die Tide behindert würden, und entgegen einem sinnvolleren, überregionalen Konzept zur Vernetzung mit Tiefseehäfen an der Küste, nimmt Hamburg in Kauf, dass die Unterelbe weiter von einem für Mensch und Natur wichtigen Lebensraum zu einem stumpfen Kanal und Verkehrsweg umgebaut wird. Ökologische Auswirkungen der sogenannten Fahrrinnenanpassung auf die Unterelbe wurden behördlicherseits nun im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) begutachtet. Das Ergebnis in allen Punkten: keine oder nur geringe Schäden. War ja klar. Das Argumentationsschema ist häufig die Salami-Taktik: Weil ja schon große Schädigungen da sind, seien die nun geplanten Massnahmen relativ harmlos. Wir haben uns einen kleinen Teil der Unterlagen genauer angesehen, erhebliche Mängel festgestellt und eine Einwendung geschrieben... [mehr] [März 2007]Unsere Webseiten sind endlich renoviert worden. Vieles war auf dem Stand von 1999 stehengeblieben, einige Verknüpfungen waren verwaist und das Design war auch schon etwas angestaubt. [Januar 2007]Hamburg's Bürgermeister Ole von Beust ist jetzt neuer Umweltbeauftragter der CDU. Das kommt übrigens, wie er verlauten ließ, weil er ein [einziges] Buch gelesen hat, das ihn komplett verändert hat: Al Gore. Damit ist er jetzt der absolute Umwelt-Crack in seinem Verein. Wir gratulieren, schlackern mit den Ohren und spüren schon den frischen Wind und Klimawandel in seiner flautigen Hamburger Umweltbehörde. Für potenzielle Nachfolger, so funktioniert's:
[Juni 2006]Im Sommer 2003 haben wir uns nach langer Ruhepause unserem alten Lieblingsthema: „Die Einleitungen der Norddeutschen Affinerie in die Elbe“ gewidmet. Nach 10 Jahren anderer Aktivitäten, wollten wir mal wieder auf der Elbe mit dem Boot schippern, aber vor allem uns einmal anschauen, welch schöne Früchte die Hamburger Umweltpolitik trägt und welche Umweltlasten heute mit der Produktion von Kupfer verbunden sind. Und dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sich die Norddeutsche Affinerie vom Umweltfrevler von einst zum industriellen Musterbetrieb gemausert haben soll... [mehr]
Mai 2007 |